Wie läuft die Ausbildung ab?


Sie umfasst generell einen theoretischen und einen praktischen Teil. Bestimmte Klassen z.B. einige Anhängerklassen bilden hier eine Ausnahme.

Für sie ist keine theoretische Ausbildung vorgeschrieben.

Der theoretische Unterricht
macht Sie mit den Grundlagen des motorisierten Straßenverkehrs vertraut.
Für den allgemeinen Teil (Grundstoff) sind mindestens zwölf Doppelstunden ( je 90 Minuten ) vorgeschrieben.

Für die einzelnen Fahrerlaubnisklassen kommt noch klassenspezifischer Zusatzstoff hinzu, z.B. für Klasse B zwei Doppelstunden.

Die nötigen Lehrmittel zur Theorie sind übrigens auch in vielen Fremdsprachen bei uns erhältlich.

Der praktische Unterricht befähigt Sie, die erworbenen theoretischen Kenntnisse in richtiges Verhalten in der Praxis umzusetzen.
Der praktische Unterricht besteht aus einer Grundausbildung und besonderen Ausbildungsfahrten, die sich folgendermaßen ergeben:

  • der Schulung auf Bundes- oder Landstraßen von nicht weniger als fünf Stunden ( je 90 Minuten ), wobei mindestens eine Ausbildungsfahrt als Doppelstunde durchgeführt werden muss,

  • der Schulung auf Autobahnen von nicht weniger als vier Stunden, wobei mindestens eine Ausbildungsfahrt eine Doppelstunde sein muss,

  • der Schulung bei Dämmerung oder Dunkelheit von mindestens drei Stunden, die mindestens zur Hälfte auf Autobahnen, Bundes- oder Landstraßen durchgeführt werden muss. 

  • Bei den Sonderfahrten (Überland,Autobahn,Nacht sind 90 Minuten zu Fahren)                   

So ergibt sich für einen normal, durchschnittlichen Fahrschüler der Klasse B eine Stundenzahl zwischen ca. 25 - 30 inkl. der besonderen Ausbildungsfahrten.


Abweichungen nach oben oder unten sind aufgrund der eigenen Fähigkeiten möglich.